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Sommer '21

Samstag, 13.03. - Dienstag, 16.03.2021

Gemeinsam gegen Rassismus
VERSCHOBEN auf den 27.03.2021

 14:00 Uhr
Samstag, 13.03.21

Marktplatz Karlsruhe

 Eintritt: frei

Immer wieder werden Menschen in Karlsruhe wegen ihrer Hautfarbe, ihrer vermeintlichen Herkunft oder aufgrund ihrer Religion, aber auch wegen ihrer Sexualität, ihrem Geschlecht oder ihrer Behinderung diskriminiert und ausgegrenzt. Dies geschieht strukturell durch Gesetzgebungen, genauso wie in alltäglichen Handlungen. Rassistische Verletzungen und Diskriminierung reichen vom allgemeinen Sprachgebrauch bis hin zu körperlicher Gewalt. Mit der Demonstration zu Beginn der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe treten wir Rassismus entschieden entgegen.

Wachsamkeit und Solidarität sind nicht nur punktuell nötig - wie etwa die Demonstrationen nach Georg Floyds Tod mit #blacklivesmatter oder die #leavenoonebehind Demos – sondern immer und überall! Dies gilt insbesondere für den strukturellen und institutionellen Rassismus und der Verantwortung von Politiker_innen dieser Ungleichheit etwas entgegenzusetzen - und zwar nicht nur als Profilierung kurz vor den Landtagswahlen.

Alle zusammen für ein solidarisches Karlsruhe. Viele kleine Schritte bedeuten in Summe einen großen Schritt hin zu weniger Diskriminierung und Rassismus. Macht diese Schritte mit uns! Kommt zur Demonstration! Werdet aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung! Wir begreifen Karlsruhe als einen Ort aller. Allen gebührt der gleiche Respekt und das bedingungsloses Recht auf Menschenwürde!

 Referent_innen:
-

 Veranstaltende:
Netzwerk gegen Rassismus Karlsruhe

 Anmeldung:
-

Wenn die Seele spricht und hört... Texte und Musik aus unterschiedlichen Kulturen

 18:00 Uhr
Sonntag, 14.03.21

online Aufnahme
https://www.youtube.com/watch?v=thCzOj3jqZQ&ab_channel=IWgRKarlsruhe

 Eintritt:  frei / Spende erbeten

Worte und Texte zum Thema Rassismus in der Begegnung mit der universellen Sprache der Musik (Entrevue: Kontra- Altklarinette & Akkordeon).

 Referent_innen:
Barbara Fank-Landkammer,
Ute Kleine (Team Stadtkloster)

 Veranstaltende:
Stadtkloster St. Franziskus & Entrevue
Entrevue ist ein Musikerduo mit Kontra-Altklarinette und Akkordeon

 Anmeldung:
-

Eröffnung Internationale Wochen gegen Rassismus

 19:00 Uhr
Dienstag, 16.03.21

online (Zoom)
und live-stream unter  https://www.youtube.com/channel/UCTQDQx2iRZTmuIOxVw24tdA

 Eintritt: frei

Rassismus ist keine individuelle Handlung oder Haltung. Rassismus hat System und ist eine Struktur, die Ungleichheit und Unterdrückung legitimiert und damit zur unausgesprochenen Norm wird. Diesen Strukturen liegen historisch gewachsene Machtverhältnisse zugrunde, die ihren Ursprung unter anderem in der deutschen Kolonialgeschichte haben und die wir heute - bewusst oder unbewusst - weitergeben. Diese Machtverhältnisse wirken in unterschiedliche Bereiche unseres Lebens: in der Architektur von Gebäuden, in der Art, wie wir arbeiten, wohnen und welche Feste wir feiern. Sie regeln wer wo wieviel spricht, wem zugehört wird und wessen Erfahrungen zählen. Insbesondere prägen sie wichtige Institutionen der Polizei, der Schule und der Justiz.

Sie bestimmen auch die Narrative in Filmen, Theatern, Büchern, die wir und unsere Kinder täglich konsumieren. In diesen Geschichten werden rassistische Bilder reproduziert und damit aufrechterhalten. Gleichzeitig erhalten Menschen, deren Identität nicht einer konstruierten Norm entspricht, keine mediale Repräsentation.

Mit dem heutigen Podium möchten wir eine Diskussion eröffnen, wie wir rassistische Wirkungsweisen sichtbar machen und im nächsten Schritt Veränderungen in den eigenen Strukturen schaffen können.

Rede von Sharon Dodua Otoo: „Vor der Grenze“

Podiumsdiskussion: Institutioneller Rassismus - was hat das mit uns zu tun?

Mit Sharon Dodua Otoo, Sylvia Holzhäuer-Ruprecht, Dr. Karim Fereidooni, Dr. Frank Mentrup 

Moderation: Anne Chebu

 Referent_innen:
Anne Chebu
Anne Chebu wurde in Nürnberg geboren und studierte Multimedia und Kommunikation. Sie volontierte beim NDR und arbeitet seit 2016 als TV-Moderatorin, inzwischen für den Hessischen Rundfunk und als Reporterin fürs ZDF. 2014 veröffentlichte sie ihr Buch “Anleitung zum Schwarzsein”, in dem sie Themen wie Alltagsrassismus und Schwarze deutsche Geschichte behandelt.  

Sharon Dodua Otoo 
(*1972 in London) ist Autorin, Herausgeberin und politische Aktivistin. Mit dem Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr erster Roman „Adas Raum“ erscheint Februar 2021 beim S. Fischer Verlag. 

Prof. Dr. Karim Fereidooni 
ist Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Rassismuskritik in pädagogischen Institutionen, Schulforschung und Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft und Diversitätssensible Lehrer_innenbildung. Prof. Dr. Karim Fereidooni berät die Bundesregierung in dem Kabinettsausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie im Unabhängigen Expert_innenkreis Muslimfeindlichkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. 

Sylvia Holzhäuer-Ruprecht 
Diplom Soziologin, Referentin für Empowerment, Interkulturellen Dialog. Förderung der politischen Partizipation von Migrant_innen und Jugendlichen in der Eine Welt-Arbeit im Sinne von kultureller und politischer Vielfalt. Kompetenzen im Hinblick auf ökologische und soziale Zukunftsfähigkeit, globale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Antirassismus, Flucht und Migration, Stärkung von Netzwerken und Kooperation.

Dr. Frank Mentrup
(* 1964 in Mannheim) ist seit 2013 Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe. Zuvor saß der promovierte Mediziner von 1994 bis 2007 für die SPD im Mannheimer Gemeinderat. Von 2006 bis 2013 war Mentrup Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, darüber hinaus von 2011 bis 2013 Politischer Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.

 Veranstaltende:
Netzwerk gegen Rassismus Karlsruhe

 Anmeldung:
karlsruhe.wgr@gmail.com
Betreff: Eröffnung IWgR